Rush Hour im Bad und trotzdem stressfrei.

Rush Hour Junge beim Rasieren
Rush Hour Familier beim Zähne putzen
Rush Hour Familie im Bad

Hektik, Stress und Durcheinander, so sollte ein Morgen im Bad auf keinen Fall beginnen.
Doch wie kann trotz mangelnder Platzkapazität das Familienbad so optimiert werden, dass es für jedermann dennoch einen stressfreien Start in den Tag ermöglicht?

Wo früher das Bad oft zeitgleich von den Familienmitgliedern genutzt wurde, tendiert heute der Trend dazu, dass sich Kinder, Vater und Mutter, den gerade zur Rush Hour begehrten Platz am Morgen sichern und so auch gerne mal den ganzen Raum für sich beanspruchen.
Davon profitiert weder die eine, noch die anderen Seite. Beschwerden über den langen Verbleib des anderen, die Kürze der persönlichen Badnutzung oder auch über lästige Verschmutzungen, die der Vorbenutzer in der Hektik nicht mehr beseitigen konnte, sind nur einige der vielen Probleme. Da ist eine Eskalation schnell vorprogrammiert. Am Ende wird die sonst so entspannte Badroutine zu einem stressigen Machtkampf, anstatt zu einem stressfreien und erholsamen Start in den Tag. Und am Abend geht das ganze Spielchen meistens von vorne los.

Ob der Wunsch nach strikter Intimsphäre nun eher eine in unserer Gesellschaft gesehene Wohlstandserscheinung oder schlicht die logische Folge der Evolution und Individualisierung ist – fest steht, dass wer kein zweites Bad besitzt oder es nicht leisten kann oder will, besser einen planmäßigen und strukturierten Plan für die Abfertigung aller Nutzer überdenken sollte.
Da diese Wunschvorstellung in der Praxis nur schlecht zu realisieren ist, gehören Engpässe im Bad schon fast zum Alltag.

Laut der von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in Auftrag gegebenen GfK-Panels, ist der Grund für dieses morgendliche Chaos das zeitgleiche Verlassen des Hauses der Familienmitglieder und die Tatsache, dass nur ein Badezimmer verfügbar ist.
Obwohl es gute Vorsätze für feste Absprachen gibt, scheinen die meisten schon kurzfristig den Zeitplan zu vergessen und in alte Verhaltensweisen zurückkehren.

Stellt das so entstandene Chaos wirklich ein so großes Problem dar? Ein von mehreren Personen genutztes Bad ist auch ein Stück weit Luxus, sobald das Risiko eines Tohuwabohu minimiert werden kann. Schließlich gibt es in der heutigen Zeit immer weniger Freiräume für familiäres Miteinander - es umzugestalten scheint da sinnvoller, als es abzuschaffen oder zum Problem zu machen.

Ein „Communicative Bathroom“, in man sich treffen und kommunizieren, sich eventuell Tipps geben oder gegenseitige Nähe schenken kann, könnten gerade in stressigen und hektischen Zeiten keine Zukunftsvision mehr sein, sondern ein realisierbares zukunftsorientiertes Modell mit Erfolgsgarantie. Einziger Haken wäre hier die eventuelle Auslagerung des WCs oder die Existenz von genügend Raum zur strukturierten Gestaltung des Badezimmers, um so eventuell eine Intimsphäre zu schaffen, in die man sich notfalls zurückziehen kann.

Die fragwürdige Anordnung der Sanitärobjekte entlang der Wand spiegelt schon lange nicht mehr den hohen Ansprüchen der heutigen Badgestaltung wieder. Eine bodenebene Dusche oder eine mittig im Raum platzierte Badewanne entsprechen dem heutigen Zeitgeist wohl eher. Das Fundament wird hierbei durch eine kompetente Analyse und Planung von festen Wegen im Bad erstellt. Aufbauend darauf könnte man beispielsweise eine für die Badewanne oder Dusche leicht separierte Zone im hinteren Teil des zur Verfügung stehenden Raums einrichten. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn ein längerer und schmalerer Raum für das Bad eingeplant wird. Hier lassen sich die einzelnen Stationen nach und nach aufreihen. Ein großer offener Raum bietet aber auch die Möglichkeit der Zonierung und Abgrenzung, so lassen sich im Handumdrehen durch halbhohe oder raumhohe Raumteiler neue Stauräume oder Waschtische errichten.

Und wer sagt, dass ein Waschtisch immer an der Wand stehen muss? Auch in der Küche kennen wir schon das Insel-Prinzip und warum sollte man sich diese Idee für die Badgestaltung nicht zur Nutze machen? Wasserführende Elemente können auch so von mehreren Seiten zugänglich eingerichtet werden. Wird der Doppelwaschtisch beispielsweise in den Raum freistehend platziert, wird das Zähneputzen zum stressfreien und kommunikativen Erlebnis.

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